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Bombenangriffe auf Nürnberg |
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Obwohl in Nürnberg zahlreiche Rüstungsbetriebe ansässig waren, blieb die Stadt in den ersten Kriegsjahren von größeren Bombardements der alliierten Luftstreitkräfte verschont. Der erste Großangriff in der Nacht auf den 29.August 1943 läutete eine Serie von Luftangriffen ein, die immense Schäden in den Wohngebieten und an zahlreichen Betrieben, darunter auch MAN, verursachten. Seit August 1943 häuften sich die Luftangriffe vor allem auf die Nürnberger Altstadt. Sechs Großangriffe im Jahr 1944 zielten auf die Industriegebiete in der Südstadt und die nördliche Altstadt. Die Kirche St. Sebald, das Rathaus und die Kaiserburg wurden teilweise zerstört.
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Der Luftangriff am 2. Januar 1945 stellte sämtliche Bombenangriffe in den Schatten. 1.000 Bombenflugzeuge der britischen Royal Air Force flogen gezielt über die Altstadt hinweg und entluden rund eine Million Brandbomben sowie 6.000 Sprengbomben. Das Ergebnis war eine nahezu flächendeckende Zerstörung der Sebalder Altstadt. 1.800 Menschen kamen in den Trümmern um, 3.333 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt und 100.000 Menschen wurden obdachlos.
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Zusammen mit der Stadt Dresden erlebte damit Nürnberg eine, historisch gesehen, beispiellose Zerstörung innerhalb weniger Stunden.
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Am 20. und 21. Februar 1945 erfolgten weitere Angriffe.
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Nürnberg war zum Kriegsende zu 90 % zerstört.
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